Basisdaten

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In UntStat wird das Unterrichtsgeschehen an unterschiedlichen Schulformen erhoben. Die Basisdaten dienen im Verfahren der Abbildung der Besonderheiten einer Schule. Sie bilden außerdem die Grundlage, auf der die Wochenmeldungen sowie die Meldung der Detailerhebung plausibilisiert werden. Die Basisdaten umfassen

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  • die Zahl der Jahrgänge,
  • die Zahl der Klassen (in der Primarstufe und der Sekundarstufe I) oder der Schülerinnen und Schüler (in der Sekundarstufe II),
  • das Stundenraster und
  • die Daten der beweglichen Ferientage.

Ermittlung und Eingabe der Basisdaten

Die Basisdaten müssen nur dann geändert werden, wenn sich größere, nachhaltige Änderungen im Schulbetrieb oder bei der Anzahl der Klassen ergeben (z.B. beim Halbjahreswechsel oder bei Schulen mit Sekundarstufe II durch den Wegfall des Unterrichts im Abiturjahrgang mit Eintritt in die Prüfungsphase). Änderungen in den Basisdaten gelten ab der Änderung weiter für die folgenden Abschnitte.

Hinweis: Sollte eine Schulstufe an Ihrer Schule (Sekundarstufe I oder Sekundarstufe II) noch nicht oder nicht mehr beschult werden, so tragen Sie dies bitte ab Beginn des Schuljahres einmalig in den Basisdaten ein. Bei auslaufenden Schulen tragen Sie dies bitte in den Basisdaten ab der Woche ein, ab der in der jeweiligen Schulstufe kein Betrieb mehr stattfindet.

Sign warning.png Die Basisdaten werden bei der Eingabe einer Plausibilisierung unterzogen. Dabei gilt:
  • Die Eingaben bei Stundenraster, Anzahl der Klassen (bzw. Schülerinnen und Schüler in der Sekundarstufe II) und beweglichen Ferientagen sind Pflichtfelder, die zwingend ausgefüllt werden müssen.
  • Bei den Jahrgangsstufen muss mindestens ein Jahrgang angegeben werden. Von aufwachsenden oder auslaufenden Schulen kann gegebenenfalls angegeben werden, dass kein Unterricht in der jeweiligen Schulstufe erteilt wird.

Funktion der Basisdaten

Die Basisdaten bilden die Referenz, anhand denen die wöchentlichen Meldungen und die Detailerhebung plausibilisiert wird:

  • Der in den Wochenmeldungen angegebene Wert der Summe A wird bei der Abgabe der Daten automatisch gegen die Anzahl der Klassen (Primarstufe, Sek. I) bzw. der Zahl der Schülerinnen und Schüler (Sek. II) geprüft. Über einen Toleranzwert hinausgehende Abweichungen von einem für die Schulform typischen Durchschnittswert pro Klasse und Tag bzw. Schüler und Tag lösen eine Warnung in UntStat-Web bzw. UntStat-PC aus.
  • Der in der Detailerhebung angegebene Wert der Summe A wird ebenfalls geprüft. Die Prüfung erfolgt individuell durch die Instanzen der Schulaufsicht.

Zusätzlich bilden die Basisdaten mit den beweglichen Ferientagen die Unterrichtstage einer Woche ab.

Stundenraster

Als Stundenraster wird bei der Erhebung des erteilten und ausgefallenen Unterrichts und bei der statistischen Auswertung sowohl bei der Wochenmeldung wie auch bei der Detailerhebung das 45-Minuten-Modell zugrunde gelegt. Bei Schulen mit einem davon abweichenden Stundenraster erfolgt die Umrechnung auf das 45-Minuten-Modell durch die Anwendung UntStat, sodass die bisher erforderliche Umrechnung durch die Schule entfällt. Jede Schule muss ihr Stundenraster definieren, d. h. in der Anwendung hinterlegen, wie viele Minuten eine Schulstunde hat. Die Eingabe der Unterrichtsstatistik erfolgt dann in "Stunden" aus Sicht der Schule.

Hinweis.png Hinweis: Sofern eine Schule mehrere Stundenraster hat, gibt sie als Basis die Minutenzahl an, nach der die meisten Stunden unterrichtet werden. Für davon abweichende Stundenraster muss die Schule dann jedoch auf ihre Bezugsgröße umrechnen (siehe Umrechnungsbeispiel).

Weiterführende Informationen