Einen neuen Report erstellen
Um die grundlegende Struktur eines Reports und des Reporteditors in SchILD-NRW 3 kennenzulernen, wird ein neuer, leerer Report erstellt.

Hierzu wird die Reportverwaltung geöffnet. Nachdem in den Ordner navigiert wurde, in dem der neue Report entstehen soll, öffnet ein Rechtsklick ein Kontextmenü, über das Neuen Report erzeugen gewählt werden kann.
Struktur und wichtige Elemente eines Reports

Wesentliche Elemente des Editors sind die beiden Schaltflächen Entwurf und Vorschau. Die Entwurfsansicht dient der Bearbeitung, die Vorschau zeigt das erzeugte Ergebnis.
Entwurf bezeichnet die Ansicht, in der Felder als feste Texte, Datenbankinhalte, Bilder, Linien usw. platziert und konfiguriert werden können.
Vorschau bezeichnet die Ansicht, in der der Report einmal erzeugt wird, um das Ergebnis der vorgenommenen Einstellungen zu sehen. In der Praxis wechselt man während der Bearbeitung häufig zwischen Entwurf und Vorschau.
Der Report selbst, im Bild grün markiert, besteht aus drei grundlegenden Bereichen:
- Kopf – feste Elemente, die über dem eigentlichen Inhalt erscheinen (z. B. Schulkopf oder Kopfzeilen)
- Detailbereich – enthält das Layout des eigentlichen Reports; hier werden die Daten zeilenweise ausgegeben
- Fuß – abschließende Elemente wie Seitenzahlen, Datum oder andere Reportinformationen
Der Berichtsbaum (lila markiert) zeigt die Struktur eines Reports hierarchisch an. Er stellt übersichtlich dar, welche Elemente im Kopf-, Detail- und Fußbereich verwendet werden. Gerade bei komplexeren Reports ist dieser Bereich hilfreich.
Im Beispiel ist zu sehen, dass ein Label (ein festes Textfeld) und ein DBText (ein Datenbankfeld) in den Detailbereich gelegt wurden. Kopf und Fuß sind leer, daher erscheinen dort keine Einträge im Berichtsbaum.
Unveränderliche Textfelder und Datenbank-Textfelder

Über die Werkzeugleiste werden die Feldtypen bereitgestellt, mit denen ein Report aufgebaut wird.
Es stehen Werkzeuge für feste Texte (Labels), Datenbankinhalte (DBText), Bilder, Linien, Formen und formatierte Textblöcke zur Verfügung.
Im Beispiel wurde hervorgehoben, wie ein festes Textfeld platziert wird: dazu wird das entsprechende Werkzeug angeklickt und anschließend an die gewünschte Stelle im Report geklickt. Das Feld kann danach noch verschoben werden.
Labels können mit beliebigem Text gefüllt werden, hier z. B. mit „Name und Vorname“. Dies erfolgt entweder per Doppelklick auf das Label oder über die Werkzeugleiste.
Konfiguration von Elementen über die Werkzeugleiste
In Lila wurde ein Datenbankfeld (DBText) platziert. Dazu wird in der Werkzeugleiste DBText gewählt und im Report abgelegt. Wird das Feld aktiviert, kann oben eine passende Datenquelle ausgewählt werden.
Im Beispiel wird die Datenquelle Schueler verwendet. Diese enthält u. a. Stammdaten wie Name, Geburtsdatum, Klasse, Jahrgang und Bildungsgang.
Aus dem Dropdown-Menü wird anschließend ein konkretes Datenfeld gewählt, im Beispiel das Feld NameVorname.

Nach einem Klick auf Vorschau wird ein Report erzeugt.
Für jede Person im Container links entsteht eine Zeile, die aus dem festen Textfeld „Name und Vorname“ und dem Datenbankfeld NameVorname besteht.
Allerdings ist das Feld im Beispiel so schmal, dass längere Namen abgeschnitten werden. Dieser Fehler wird im nächsten Schritt korrigiert.
Konfiguration von Feldern über das Rechtsklick-Kontextmenü

Mit einem Klick auf Entwurf ist der Report wieder bearbeitbar.
Über einen Rechtsklick auf das DBText-Feld wird Automatische Größenanpassung gewählt.
Das Feld passt sich nun automatisch in der Breite an den jeweiligen Inhalt an.
Ein erneuter Klick auf Vorschau erzeugt ein besseres und korrekt lesbares Ergebnis.

Dieses Beispiel zeigt, wie Felder in einen Report gezogen werden können und wie sie über Werkzeugleiste oder Kontextmenü konfiguriert werden.
Je nach Feldtyp stehen weitere Einstellmöglichkeiten zur Verfügung.
Report speichern

Der Report kann über Datei → Speichern beziehungsweise Datei → Speichern unter... gespeichert werden.