Individuelle Fensterskalierung?

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Thomas.Paul
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Re: Individuelle Fensterskalierung?

Beitrag von Thomas.Paul »

Ich muss das nochmal hochholen, da mich die Antwort wirklich nicht zufriedenstellt...
Frodermann hat geschrieben: Mittwoch 6. November 2024, 17:17 Hier sind nach Ribeka wie in nahezu allen anderen Windows-Programmen die Windows-Bordmittel zu nutzen, also etwa eine Skalierung (die auch in SchILD3 beachtet wird) oder die Bildschirmlupe.
Das mag teilweise stimmen, aber da sind die Grundeinstellungen schon so, dass ich mit einer Monitorauflösung und einem Monitor aus dem 21. Jahrhundert ordentlich alles lesen kann.

Und wenn dem nicht so ist, kann ich in allen Programmen, die ich nutze (Teams, Browser, OneNote, Excel, Word, etc.) hervorragend mit Strg+Mausrad die individuelle Einstellung vornehmen. Wenn auch nicht in der Menüleiste, die von Haus aus schon leserlich skaliert ist, dann aber in den Inhalten.

Wenn schon eine "Basta"-Antwort, dann bitte auch eine korrekte.

Und, warum sollte man nicht einfach auf einen Kundenwunsch eingehen, der die Bedienbarkeit verbessert?! Erschließt sich mir nicht spontan.
Frodermann
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Re: Individuelle Fensterskalierung?

Beitrag von Frodermann »

Und, warum sollte man nicht einfach auf einen Kundenwunsch eingehen, der die Bedienbarkeit verbessert?! Erschließt sich mir nicht spontan.
Mir erschließt sich das nicht einmal nach langer Zeit. Ich habe es diskutiert, bekam mehrfach ein "ist nicht mehr so" zurück und gebe das nun gerne weiter, damit wir alle zusammen im Unverständnis in Bezug auf diese Designentscheidung stehen. Wollen Sie noch etwas, das ich nicht verstehe? Die eingeschränktere Bediendung durch Tastatur-Shortcuts.

Ich habe eine technische Vermutung, was dahinter steckt, möchte meine persönlichen Spekulationen aber in der Öffentlichkeit nicht einmal als eben eine solche Spekulation darstellen. Doch selbst dann... ich stimme zu, "das erschließt sich mir nicht".

Ich bin froh, dass wir diese Limitierung perspektivisch mit dem SVWS-Webclient komplett hinter uns lassen können. Der geht, da komplett browserbasiert, mit beliebiger Skalierung, Screenreadern und auch mit Vorlese-Plugins.
mit freundlichen Grüßen
Felix Frodermann
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Marcon
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Re: Individuelle Fensterskalierung?

Beitrag von Marcon »

Hallo zusammen,

wir haben hier sehr große Probleme mit der Fensterskalierung. Problematik ist ja bekannt.

Die Schriftgröße ist zu klein. Die Skalierung über Windows ist zwar möglich, die Darstellung wird in Schild 3.0 ebenfalls vergrößert, allerdings unschärfer. Das als auch die Bildschirmlupe ist keine Lösung für uns.

Gibt es hierfür weitere Lösungansätze?

Viele Grüße,
Cornelia Rickards
Thomas.Paul
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Re: Individuelle Fensterskalierung?

Beitrag von Thomas.Paul »

+1 von mir
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T.Hagel
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Re: Individuelle Fensterskalierung?

Beitrag von T.Hagel »

Frodermann hat geschrieben: Sonntag 22. März 2026, 21:34 [Mir erschließt sich das nicht einmal nach langer Zeit. Ich habe es diskutiert, bekam mehrfach ein "ist nicht mehr so" zurück und gebe das nun gerne weiter, damit wir alle zusammen im Unverständnis in Bezug auf diese Designentscheidung stehen. Wollen Sie noch etwas, das ich nicht verstehe? Die eingeschränktere Bediendung durch Tastatur-Shortcuts.
Nun, zum einen befindet sich auch das Schulmodul, wie auch so vieles andere, noch in der Entwicklung. Tatsächlich sind die Webseiten barrierefreier als die Programme. Aber alles an Schild3 wird sich an den Anforderungen an Barrierefreiheit messen lassen müssen. Die kleinen Icons, Schriftart, das uneinheitliche Layout, teils unterschiedliche Icons für gleiche Vorgänge, fehlende Tooltips, verkehrte Reihenfolge beim Anwählen übder die Tabulatortaste, aber auch andere Aspekte wie fehlende Shortcuts, Auswahl von Unterpunkten per rechter Maustaste, uvm. im Schulmodul (aber auch anderen Programmen aus dem Hause Ribeka) hatte ich jüngst schon als Ticket bei Ribeka angefordert.

Die Anforderungen an Barrierefreiheit sind bei uns als IT-Dienstleister gerade in Bezug auf neue Software recht hoch und bedürfen einer sehr guten Begründung, warum welche Aspekte nicht möglich sein sollen. Ok, so manche Dinge in Schild2 und seinen Modulen sind auch nicht barrierefrei und werden aufgrund ihres Alters bislang quasi nur geduldet sind und bei jedem Update begründet werden muss, warum die Vorgaben nicht erfüllt worden sind.

Die Aspeskte der inhaltlichen Skalierung würde ich dann ergänzend in unser Ticket hinzufügen.

Schöne Grüße
Thomas Hagel

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Re: Individuelle Fensterskalierung?

Beitrag von 011marTusch »

Der Trend geht zu großen, hochauflösenden Bildschirmen. Auf meinem 27" QHD kommt Schild 3 mit der halben Fläche aus und zeigt links in sehr kleinen Schrift 44 Schüler auf einmal. Überraschung: das auf 150 % skalierte Schild 2 sieht ganz genau so aus!!!

Wenn ich die Bildschirmeinstellung auf 110 % skaliere (Dauerhaft, da mit an- und abmeldung lästig) und die Auflösung auf z.B. 1760 x 990 herab setze (nur 4 Klicks und besser als HD), sieht mein Arbeitsplatz wie "früher" aus. Der größte Teil des Bildschirms wird ausgenutzt und es werden 22 Schüler gut sichtbar angezeigt.
Und was ist mit den Menschen, die mit einem Notebook arbeiten wollen oder müssen?
Nach der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) muß das niemand.
Fachanwalt.de-Tipp: Als Orientierung wird hier eine Zeitspanne von ein bis zwei Stunden eines 8-Stunden-Tages genannt, die vor dem Bildschirm verbracht werden muss, damit die Regelungen zum Bildschirmarbeitsplatz Anwendung finden.
Ausnahmen
§ 1 Absatz 5 Nr. 2 ArbStättV stellt klar, dass die mobile Nutzung nicht als Arbeiten am Bildschirmarbeitsplatz gilt. Der Anhang Nummer 6 (Maßnahmen zur Gestaltung von Bildschirmarbeitsplätzen) gibt an, dass die Verordnung nicht für Bildschirmgeräte gilt, die tragbar sind, und die nicht regelmäßig als Arbeitsplatz verwendet werden.
Kann man aber ;)
Viele Grüße aus Wuppertal
Ottmar Tusch
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Frodermann
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Re: Individuelle Fensterskalierung?

Beitrag von Frodermann »

Ich werde das Aussehen bestimmter Programme nicht verteidigen, aber:

Es gibt Vorgaben zur Bildschirmarbeit. Jeder SchILD-Arbeitsplatz von Leuten, die tatsächlich damit zu arbeiten, hat nach meiner Interpretation der Texte mehrere oder große oder mehrere große Bildschirme anzubieten. Ist so. Brauchen wir nicht zu diskutieren.

Wenn ein Arbeitgeber nur ein 12" Notebook bereitstellt, erscheint mir das eine Situation, die nicht akzeptiert werden muss.

Ich lese die Vorgaben für Barrierefreiheit auch so, dass ein Bildschirmarbeiter ein Recht auf einen Bildschirm hat, der eine technisch komplexe Skalierung überflüssig macht. Wenn die Sicht einen 27" oder 30" Monitor erfordert, dann hat der Arbeitgeber das bereitzustellen.

Es gibt bestimmt Verbände/Gewerkschaften/Räte, die gerne für tatsächliche Rechtsberatungen zur Verfügung stehen. Und im schlimmsten Zweifel reicht vielleicht auch eine freundliche Nachfrage und ein respektvolles, offenes Gespräch?

Der Punkt kommt nicht zum ersten Mal auf.
mit freundlichen Grüßen
Felix Frodermann
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wschrewe
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Re: Individuelle Fensterskalierung?

Beitrag von wschrewe »

011marTusch hat geschrieben: Freitag 26. Juni 2026, 17:33
Und was ist mit den Menschen, die mit einem Notebook arbeiten wollen oder müssen?
Nach der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) muß das niemand.
Deswegen steht da ja auch wollen oder müssen. Mir ist bei der ganzen Diskussion nicht ganz klar, ob es programmiertechnische oder prinzipielle Gründe sind, die gegen eine Skalierbarkeit der Oberfläche von Schild3 sprechen.
Mit freundlichen Grüßen
Walter Schrewe
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Frodermann
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Re: Individuelle Fensterskalierung?

Beitrag von Frodermann »

Ich habe basierend auf meiner Erfahrung mit der Beta eine Vermutung - aber eine tatsächliche Aussage kann man nur bei ribeka treffen.
mit freundlichen Grüßen
Felix Frodermann
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