Hallo Herr Tusch,Der Gesetzgeber sieht einen Zugriff des Schulträgers auf personenbezogene Daten der Schulen weder aktiv (das wäre ja noch schöner), noch automatisiert (das ist auch nicht besser) vor! Ich sehe da im Ergebnis keinen großen Unterschied, ob ein Unbefugter auf die Daten direkt zugreift oder sich Diese des Nachts per Script schön aufbereitet übermitteln lässt. Ist der Schulsupport-Dienstleister eine externe Instanz (Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung)?
schön zu sehen, dass Sie weiterhin aktiv dabei sind
Da liegt ein Missverständnis vor. Der Schulträger ist bei diesem Export-Script nicht involviert. Zwischen den beteiligten Schulen und uns als Schulverwaltungs-IT-Support liegt natürlich ein Auftrag zu Datenverwaltung vor und die rechtliche Seite wurde auch hingegehend geprüft. Wir betreiben den Aufwand ja "einfach so". Selbstverständlich gibt es auch einen Auftrag zur Datenverarbeitung zwischen "uns" und dem eiternen Support-Dienstleister. Die Brisanz hinter den personenbezogenen Daten ist uns sehr bewusst und die Vorgänge sind sowohl mit dem Datenschutzbeauftragen der Kölner Schulen, sowie dem städtischen Datenschutzbeauftragten und dem des IT-Dienstleisters abgestimmt.
Personenbezogene Daten aus Schild werden ja im übrigen auch für den Export in andere Tools genutzt, wie etwa bei den Logino-Exports für Schüler und Lehrer oder beim Erzeugen von Benutzerkennungen für andere Lernplattformen, oder jetzt aktuell für Telli. Es gibt ja auch ähnliche Lösungen für iServ. Aber auch dort wird es entsprechende Auftragsdatenverarbeitungen geben.
Tun sie ja auch. Die angesprochenen Änderungen erfolgen durch die SchildZentral-Nutzer in den Schulen mit den entsprechenden Berechtigungen. Deren Änderungen stehen zwar direkt in der SchildZentral-Datenbank, das Script für UCS läuft derzeit aber eben nur einmal täglich nachts durch, wenn sich entsprechende Parameter an den Schulen geändert haben. Gab es keine Änderungen, wird auch nichts exportiert. Bei 265 Schulen kommt je nachdem eine Menge "Holz" zusammen. Der gesammelte Austausch erfolgt nachts, weil dann mit keinen größeren Aktivitäten auf den UCS-Servern und der SchildZentral-Datenbank zu rechnen ist. Es gibt aber durchaus Bestrebungen den Zyklus zu erhöhen, bzw. den Schulen selbst zu überlassen, wann sie einen Export zusätzlich oder statt der nächtlichen Routine wünschen.Wer sind die Kollegen in der Schulverwaltung, welche Änderungen schon/erst am Folgetag in Schild-Zentral bereitstellen? Offenbar nicht PädagogInnen in den Verwaltungen der jeweiligen Schulen, denn dann würden die Änderungen ja sofort bereitstehen.
Wie gesagt, der Schulträger hat mit diesen UCS-Exporten überhaupt nichts zu tun. Außer vielleicht, dass er seinen Segen für das Vorhaben geben hat.Wenn diese Aufgaben im Schulverwaltungsamt (Behörde des Schulträgers) erledigt werden und hierzu personenbezogene Daten der Schulen dorthin übertragen werden, läuft "datenschutzrechtlich" etwas arg daneben.