Konferenzmodul unter SchILDzentral

Fragen zu Funktionen, die es nicht in Schild-NRW gibt und die den Unterschied zu SchILD-NRW betreffen

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Sascha Müller
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Konferenzmodul unter SchILDzentral

Beitrag von Sascha Müller »

Hallo in die Runde,

wir haben Anfang des Schuljahrs auf SchILDzentral umgestellt. Jetzt wirft sich die Frage auf, wie wir das Konferenzmodul nutzen können. Bisher haben wir das Konferenzmodul auf einem externen Laptop installiert und kurz vor den Konferenzen die Datenbankdatei auf den Laptop kopiert.
Mit SchILDzentral kommen wir ja nicht mehr so einfach an die Datei. Wie gehen wir da jetzt am besten vor?

Mit freundlichen Grüßen
Sascha Müller
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Falko Müller
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Re: Konferenzmodul unter SchILDzentral

Beitrag von Falko Müller »

Bei uns gibt es in SchildZentral unter „Datenaustausch“ die Möglichkeit, einen Export in eine Access-Datenbank durchzuführen. Die ist dann im gewohnten MDB-Format.
Freundliche Grüße
Falko Müller
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jflothow
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Re: Konferenzmodul unter SchILDzentral

Beitrag von jflothow »

Man kann aber doch auch mit SchILDzentral direkt das Konferenzmodel nutzen?
Voraussetzung ist natürlich eine entsprechende Netzwerk-Anbindung am Konferenzort.

Mit einer Kopie der Datenbank könnte man ja gar keine Änderungen in der Konferenz vornehmen und dann zurück nach SchILDzentral bringen.
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Falko Müller
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Re: Konferenzmodul unter SchILDzentral

Beitrag von Falko Müller »

Falls Sie mit SChildZentral auch SchildWeb bekommen haben sollten, können Sie den Konferenzmodus von SchildWeb nutzen. Dafür benötigen Sie im Konferenzraum lediglich einen Rechner mit Internetzugang.
Freundliche Grüße
Falko Müller
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T.Hagel
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Lehrerkind, Ex-Schuladmin, seit 2009 für die Stadt Köln im Schulverwaltungsupport tätig

Re: Konferenzmodul unter SchILDzentral

Beitrag von T.Hagel »

Falko Müller hat geschrieben: Freitag 16. Januar 2026, 08:51 Falls Sie mit SChildZentral auch SchildWeb bekommen haben sollten, können Sie den Konferenzmodus von SchildWeb nutzen. Dafür benötigen Sie im Konferenzraum lediglich einen Rechner mit Internetzugang.
Genau das würde ich aus eigener Erfahrung heraus nicht empfehlen. Technisch geht das zwar, aber mein Einwand hat mit der Art zu tun, wie Daten in die zentrale Datenbank geschrieben werden. Im KM2-Modul wird jede Änderungen direkt in die Datenbank übertragen.

Bei SchildWeb hingegen ist es, dass Daten an den Datenbankserver gebündelt übertragen werden. Solange man dort also nicht aktiv auf "Speichern" klickt oder solange ein von der Schule vorgebener Zeitraum nicht erreicht ist, werden alle Einträge oder Änderungen zwischengespeichert. Erst wenn der Zeitraum erreicht wurde oder auf "Speichern" geklickt wurde, wird der Zwischenspeicher ausgelesen und in Reihen mit einzelnen SQL-Befehlen umgewandelt und gehen dann gebündelt an den Datenbankserver. Wie viele Datensätze bei einem "normalen" Zeugnis pro Schüler anfallen, lässt sich ja relativ schnell abschätzen. Pro Fach einen Wert, dazu ggf. Werte für Fehlstunden, ergänzende Texte, etc.

Bei Grundschulen aber, die Ankreuzzeugnisse verwenden, fallen erheblich mehr Informationen pro Schüler an. Das sind dann mal eben 10, 15 Kompetenzen, also Werte pro Fach, plus die anderen Angaben. D.h. hier kann es durchaus vorkommen, dass dann Blöcke mit 1.500 - 2.5000 einzelner SQL-Befehle übertragen werden. Das wird dann schon ein paar mehr Sekunden Zeit beanspruchen, als über KM2. So ein Block hat aber zur Folge, dass alle anderen SQL-Befehle solange pausieren müssen, bis der Block abgearbeitet wurde. In der Folge kommt es schnell zu Warteschlangen, die immer länger werden. Beim SchildWeb-Nutzer kommt das Warten nicht mehr an. Aber die KM2-Nutzer kriegen graue Haare, weil KM2 abstürzt oder hängen bleibt und "Keine Rückmeldung" anzeigt.

Daher ist hier meine klare Empfehlung mit KM2 zu arbeiten.

Bleibt also die Frage, wie die Schulen in ihren Konferenzräumen das Modul nutzen können. Das hängt von verschiedenen Faktoren ab, die aber die Schulträger-IT kennen und lösen könnte. Beispielsweise könnte man in den Konferenzräumen einen Netzwerkanschluss an das Verwaltungsnetzwerk bereitstellen. Idealerweise wird dazu ein Verwaltungsnotebook bereitgestellt, damit man hier nicht erst noch den kompletten Arbeitsplatz umziehen muss.

Evtl. lässt sich SchildZentral über TerminalServer nutzen, für das es Apps oder Treiber gibt, um die Umgebung von einem Nichtverwaltungsrechner aus aufrufen zu können. Das wäre das einfachste. Z.B. mit dem dienstlichen Gerät (was auch immer das ist).

Am einfachsten hierzu mal die IT-Kollegen des Schulträgers fragen, wie das Problem gelöst werden kann. Ich bin mir sicher, dass sich dort Lösungen finden lassen.

Schöne Grüße aus Köln
Thomas Hagel

12/Digitalisierung und Informationstechnik
Fachanwendungsentwicklung und -betreuung für Schulen
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