Stabilitätsförderung der ASDTABS.MDB ?

Fehler und Verbesserungen im Austausch zwischen Schild-NRW und ASDPC32.

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Frodermann
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Re: Stabilitätsförderung der ASDTABS.MDB ?

Beitrag von Frodermann »

Mir ist das Problem gar nicht klar: der Salat fällt dann aber doch den Schulen in der ersten Statistik vor die Füße und die müssen das zu Fuß in ASDPC anpassen, korrekt?

SchILD hinterlegt vollkommen korrekt die "Statistikbezeichnung" in der von der Statistik gewünschten Weise und es ist auch vollkommen transparent, dass die Statistikfelder korrekt zu befüllen sind, weil das sonst ein Problem mit ASDPC gibt. Zusätzlich kann eine Schulinterne Bezeichnung vergeben werden.

Welches Problem soll hier konkret gelöst werden? Dass "kreative Klasseneingabe entgegen der dienstlichen Vorgaben in statistikrelevanten Feldern" nicht komplett geblockt werden, damit die Leute, die hier zu kreativ sind, nicht genau einmal das nachzubessern haben? Fällt dieser Fehler so häufig auf, dass dies ein Problem ist?

Es geht mir nun nicht darum, Features die Nutzerfehler abfangen entgegen zu stehen, mir geht es darum zu verstehen, was eigentlich das tatsächliche Problem ist.

Ich stimme zu, dass das Access-Format nicht das beste ist, um die jeweils aktuellen Werte zu verteilen und dass dieses Format nicht kaputt gehen sollte. Aber das ist ja eine komplett andere Frage, als fehlerhafte, entgegen den expliziten Vorgaben gemachte Eingaben abzufangen.
mit freundlichen Grüßen
Felix Frodermann
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Re: Stabilitätsförderung der ASDTABS.MDB ?

Beitrag von Frodermann »

Ich stimme zu, dass ASDPC und die mangelnde Rigität von SchILD Probleme erzeugen bzw. verstärken.

Die Annahme, dass die Fehler in ASDPC lediglich vom Im- und Export kommen und die Daten in SchILD "sauber genug" sind, ist aber eine Fehlannahme. Auch wenn natürlich einige Fehler schon im Entstehen abgefangen werden sollten und müssten!

Hier könnte nur helfen, wenn SchILD eine rigidiere Statistikprüfung hätte, jedoch hat das den Nachteil, dass ein deutlich intensiverer Austausch mit IT.NRW notwendig wäre und IT.NRW viel langfristiger alle Abstimmungen durchführen müsste. Das erzeugt auch wieder Arbeit und Fehler.

Das ASDPC "Daten nicht verarbeiten" kann liegt nicht daran, dass ASDPC zu doof ist, sondern dass die Daten schon in ScHILD nicht sauber sind - und zwar nicht PRO EINTRAG, sondern mitunter auch im KONTEXT DER EINTRÄGE. Die Konsistenz der Einträge zueinander ist nämlich etwas, das nur ASDPC prüft, nicht SchILD - und im Großen und Ganzen macht das sogar Sinn, denn SchILD ist kein Statistikprogramm unter Kontrolle von IT.NRW.

Der große Aufwand der Statistik kommt nicht von den Daten selbst, sondern ob sie statistikkonform in SchILD eingetragen werden.

Und das sind nur die HARTEN Fehler, es gibt durchaus MUSS Fehler, die in ASDPC zu den "tausenden von Fehlern" gehören, die aber in der konkreten Situation einer Schule durchaus halt so sind und daher stehen bleiben können. Die Realität an 6000 Schulen wird kein "statistischer Rahmen" jemals komplett erfassen können. Daher auch die Einteilung in "Harte Fehler", "Muss Fehler" und "Hinweise", die sich in absteigender Reihenfolge "Abweichenungen" vom "generellen, allumfassenden Statistikrahmen" widmen.

Hier wäre nur zu überlegen, ob SchILD nicht auch die Möglichkeit bekommen sollte, die Statistikregeln von ASDPC zu verarbeiten. Ob man nun aber die "Frickelarbeit der Realität" in SchILD oder ASDPC ausführt - macht das so einen großen Unterschied?

Ich stimme Ihnen voll und ganz zu, dass es sehr wünschenswert wäre, wenn die - ich nenne sie mal so - die technischen Syntaxfehler in der Statistik wegfallen würden, die bei Ihnen auflaufen. Das Problem ist aber, dass diese nur ca. 10% - oder so - der eigentlichen Fehlerbereinigung darstellen und die übrigen die semantischen Fehler sind, die nun einmal aus der Realität erwachsen.

Jetzt könnte man durchaus argumentieren, dass SchILD halt schon auch im Fehleingaben im Kontext der Felder zueinander schon früh abblocken muss. Das müsste ja bei den Harten Fehlern definitiv gehen, oder? Ich möchte hier aber zu bedenken geben, dass es für einen Stundenplaner in der Praxis sehr nervig ist, eine neue Lehrkraft erst komplett und total echt vollständig statistikkonform anlegen zu müssen, wenn jetzt, aktuell, in den 30 Minuten die gerade zur Verfügung stehen, die Lehrkraft rudimentär aufgenommen wird, damit sie in den Stundenplan kann und in den Leistungsdaten der Schüler auftauchen kann. DAS zählt in der Stressigkeit der Praxis zum Schuljahresbeginn halt viel mehr, als dass irgendwann mal die Statistik durchläuft. Damit sind auch Harte Fehler nicht komplett zu Blocken.

Und dann kommt der Riesenblock der MUSS-Fehler: Auch hier zählt die Schulpraxis mit dem Timing, wann denn nun die Daten wie von wem eingetragen werden und was halt sonst noch so anliegt mehr als der rein theoretische Anspruch - denken Sie etwa an die komisarische Schulleiterin von zwei Grundschulen während die echte Schulleiterin in Mutterschutz ist, die mal eben noch Tag der Offenen Tür, Unterricht, Personalmanagement, Elterngespräche und Gebäudemanagement und was sonst noch parallel und allein jongliert. Und jetzt sagt SchILD: Die Daten sind aber nicht okay, du kannst erst weitermachen, wenn das auch so passt?

Weiterhin zu den MUSS-Fehlern (und den Hinweisen): die fallen auf und sind ein Vergehen gegen die Statistik. Vielleicht. Oder auch nicht. Wäre halt zu klären. Kann auch sein, dass die Schulaufsicht das genehmigt hat. Oder so. Muss man halt individuell prüfen. Wenn die Daten richtig eingegeben sind. Kann auch sein, dass das in diesem Fall aber okay ist, wenn die falsch sind, weil das an der Schule nun einmal so ist. Technisch hier nichts durch einen Algorithmus abzufangen.

Also muss hier wieder eine manuelle Prüfung erfolgen, wenn Zeit dafür ist. Ob das durch SchILD oder ASDPC angemarkert wird - ist der Unterschied so groß?

Davon abgesehen hält nichts Schulen ab, schon zum Ende des Schuljahres - das fängt die ganzen Abschlussfehler ab und z.B. KuK, die im Laufe des Schuljahres dazugekommen sind - und nach dem Beginn des neuen Schuljahres - das fängt ab, was über die Ferien auflief und den ganzen Neuaufnahmeprozess - Statistikprüfungen durchzuführen und im Vorfeld schon viele Fehler in Ruhe zu entfernen und die Bereinigung in Abteilungen zu koordinieren. Fängt man damit erst am 10. September an, muss natürlich hektisch rotiert werden, inklusive Unterrichtsausfall, Stress und "Sofort!-Hilferufen" an die IT. Hier könnte manchen Schulen vielleicht auch eine Prozessoptimierung angeraten werden?

Mir ist auch bewusst, dass manche Schule leider die Optimierung "Alle Fehler möglichst auf Null" betreiben und sich dann verbiegen, um die wegzubekommen, anstatt auch mal MUSS-Fehler und Hinweise zu lassen, weil das nun einmal an dieser Schule so Realität ist.

Zu Ihrem Beispiel: Ich hoffe in der Tat, dass der Schritt zum SVWS-Server und der Kommunikation über eine API (!) ein sehr richtiger und Schritt ist. SchILD3 geht zwar noch teilweise direkt auf die DB, aber der Weg zur API ist sehr klar beschritten.

Was ich sagen möchte: So sehr die Situation verbesserungswürdig ist, sie ist auch etwas kompliziert. :?
mit freundlichen Grüßen
Felix Frodermann
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jflothow
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Re: Stabilitätsförderung der ASDTABS.MDB ?

Beitrag von jflothow »

Volle Zustimmung.
Zuerst muss doch mal die Realität "laufen". Also Schüler, Lehrer, Lerngruppen, Stundenplan und daraus resultierende Listen, Zeugnisse, Bescheinigungen etc. eingegeben und gedruckt werden können. Wenn ich da bei jedem Schritt von Statistik-Details aufgehalten würde, könnten wir den Laden zumachen. Und nicht alles ist schon am ersten Tag eines Schuljahres abschließend geklärt. Also selbst wenn ich wollte, könnte ich gar nicht alle Details statistikkonform eingeben.

Und in der Tat lasse ich schon am Beginn der Sommerferien und auch am Ende derselbigen provisorisch die Statistikprüfungen laufen damit die Fehler - die Schild und ggf. auch schon ASDPC - anzeigt, schrittweise behoben werden können und uns nicht am Stichtag erschlagen.
Beisenherz
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Re: Stabilitätsförderung der ASDTABS.MDB ?

Beitrag von Beisenherz »

Frodermann hat geschrieben: Mittwoch 2. Oktober 2024, 21:12 Ich stimme zu, dass ASDPC und die mangelnde Rigität von SchILD Probleme erzeugen bzw. verstärken.
Manchmal löst die mangelnde Rigität auch Probleme. Es ist zum Beispiel nicht verständlich wieso ASDPC Klassenbezeichnungen mit Paralellität im Namen erzwingt, obwohl es seit jahrzehnten Jahrgangsübergreifende Klassen gibt, die eben dieses Merkmal genau nicht haben.
M. Plümper
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Re: Stabilitätsförderung der ASDTABS.MDB ?

Beitrag von M. Plümper »

Ist zwar Off-Topic hier, aber hilft das hier nicht weiter bzgl. JU-Klassen: viewtopic.php?t=6432 (und dort den Links am Ende folgen)
Frodermann
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Re: Stabilitätsförderung der ASDTABS.MDB ?

Beitrag von Frodermann »

Es geht aber auch darum, bestimmte Fehler regelmäßig schon vor der Statistik gegen das Regelwerk abzugleichen um möglichen harten Fehlern aus dem Weg gehen zu können.
Das liegt an den Arbeitsprozessen der Schulen und wird bei unseren Schulungen sehr dringend empfohlen, ja! Richtig cool wäre ein ASDPC-Modul, das selbst über den Datenbestand einer Datenbank eine ASDPC-Statistikprüfung - und sei es nur die vom letzten Jahr - ausführen könnte und schon früh über Fehler informiert.

Zum Thema: Hier mal eine recht stumpfe Vermutung zu ASDTABS.MDB: Ist das ein Netzwerkproblem?

Meiner Kenntnis nach ist Access (MDB) nur "zufällig" für den Mehrbenutzerbetrieb geeignet und das auch nicht wirklich. MDBs legen, nach meiner Kenntnis, eine Kopie oder Teilkopie lokal an, wenn jemand dran arbeitet und schreiben diese dann zurück. Wird der Rechner nicht korrekt beendet und/oder kommst sonstwie "später" zurück, kann es sein, dass "viel später" eine Teil-MDB zurück geschrieben wird.

Liegt bei Ihnen ASDPC mit den .MDBs in so einer Netzwerkumgebung, d.h. es greifen viele Clients auf eine einzige MDB davon zu? Oder haben alle Statistik-Rechner bei Ihnen eine eigene Installation von ASDPC?
mit freundlichen Grüßen
Felix Frodermann
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Re: Stabilitätsförderung der ASDTABS.MDB ?

Beitrag von M. Plümper »

Es ist kein Problem der Datenbankwahl. Die ist für den Einsatz gemäß der Systemvoraussetzungen durchaus geeignet.

Der Dienstleister ist in der Verantwortung, die Programme gemäß der Systemvoraussetzungen entsprechend bereitzustellen.

Für den Einsatz auf TS-System gibt es eine eigene ASDPC-Installationsanleitung, welche hier zu finden ist: https://www.svws.nrw.de/system/files/me ... eitung.pdf
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Re: Stabilitätsförderung der ASDTABS.MDB ?

Beitrag von schild-bk-admin »

Wie man hier mitliest ist es anscheinend sogar unmöglich Informationen zu bekommen.
Lieber Herr Hagel, sie tun mir leid.
Liebes IT NRW, wenn ihnen eine Weiterentwicklung wirklich am Herzen liegt, dann steigen sie hier doch konstruktiv mit ein.

So wird es auf jeden Fall nicht weitergehen.

Wir haben bereits vor Jahren über den Dienstweg auf die Unsicherheit und Unklarheiten hingewiesen, eine Antwort auf diesem Wege ist noch nicht erfolgt.

Also bitte nochmal an alle. Warum kann man auf eine solche konkrete Frage nicht eingehen oder antworten?

Gibt es das Wissen evtl nicht mehr in der Verwaltung? Auch das wäre ja eine Antwort.....
Thomas Neß, BK, Schild-Zentral Stadt Köln, 1900 SuS davon etwa SuS 1/3 Block, 1/3 Ausbildungsvorbereitung Vollzeit, 1/3 Teilzeit und ein kleiner Teil Abendschulbetrieb
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Re: Stabilitätsförderung der ASDTABS.MDB ?

Beitrag von GE Schwerte »

Das soll ja mit Schild4 alles besser werden - da klappt dann die Statistik in 10 min... :mrgreen:
Nächstes Jahr sprechen wir erstmal über Schild3.
Und irgendwann kommt dann auch mal Schild3-Zentral.

Herrn Hagel kann ich nur raten, sich bis dahin in Geduld zu üben - das ist halt ein öffentliches Projekt.
Da muss man mit Bauzeiten wie für einen Berliner Flughafen oder einen Stuttgarter Bahnhof rechnen.
schild-bk-admin
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Re: Stabilitätsförderung der ASDTABS.MDB ?

Beitrag von schild-bk-admin »

zur Info und besseren Planung habe ich mir mal die Mühe gemacht halbwegs aktuelle Zahlen für mein professionelles Arbeitsumfeld einzuholen:
2024-11-09_16h08_34.png
2024-11-09_16h08_34.png (83.48 KiB) 6306 mal betrachtet
https://de.statista.com/statistik/daten ... Gymnasien.
Die BKs haben mit Abstand mehr Schüler*innen als jede andere weiterführenden Schulform in Köln. Immer wieder hört man allerdings: ja, klar, Schild wurde damals ja nicht für BKs entwickelt.
Daher die dringende Bitte und Aufforderung an IT-NRW hier via Forum die BKs in die aktiven Planungen und Prüfungen einzubeziehen. Die Komplexität der BKs ist mit Abstand ebenfalls größer als bei den eher lineare normalen Schulformen und braucht Sonderlösungen und spezielle Anpassungen.

Ich nehme mal an, das meist nur die Zeit der SuS je Schulform berücksichtigt wird, ähnlich dem Lehrerschlüssel, in der Verwaltung ist ein BK, durch die vielen Schüler*innen aber deutlich aufwändiger.
Thomas Neß, BK, Schild-Zentral Stadt Köln, 1900 SuS davon etwa SuS 1/3 Block, 1/3 Ausbildungsvorbereitung Vollzeit, 1/3 Teilzeit und ein kleiner Teil Abendschulbetrieb
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