Liebe Fachleute,
Ist
a) für die nächsten - vermutlich häufigen - Updates beim SVWS-Server und
b) für Neusynchronisationen von MariaDB und der bestehenden Schild 2 Access-Datenbank (z.B. um mit dem Client versuchsweise blocken zu können)
der direkte Zugriff auf die Maschine, auf der der SVWS-Server läuft, nötig?
Oder können diese beiden Prozesse von einem anderen Rechner im Netzwerk aus erledigt werden?
Hintergrund meiner Frage: Unser Verwaltungsnetzwerk wird von einer IT-Firma gewartet. Nur diese Firma hat die Zugangsdaten zum Server-Rechner, auf dem derzeit Schild 2 läuft. Dort würden die Mitarbeiter auch die SWVS installieren. Müsste aber die IT-Firma für jedes Update beim SVWS-Server und (während der Probephase mit Schild 2 als Hauptinstanz) jeweils für Neusynchronisationen mit den Daten von Schild 2 von uns beauftragt werden, fielen Kosten an, die wir uns durch Eigenarbeit gern ersparen würden.
Mit freundlichen Grüßen
Johannes Friebe
Zur Pflege von SVWS Server direkter Zugriff auf Hardware-Server nötig?
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Re: Zur Pflege von SVWS Server direkter Zugriff auf Hardware-Server nötig?
Hallo Herr Friebe,
der SVWS-Server ist ein Hintergrunddienst auf dem Server. Um diesen zu aktualisieren, benötigen Sie die entsprechenden Rechte. Von einem Client aus erreichen Sie den Server z.B. über Remotedesktop, sofern der Dienstleister das erlaubt. Alle unsicheren Alternativen möchte ich hier nicht nennen.
Ist der Server aktualisiert, kann Schild3 wie gewohnt ein Update erfahren. Schild3 liegt ja für gewöhnlich auf einer Netzwerkfreigabe.
Eine erneute zusätzliche oder erneute Migration einer Schild2-Datenbank ist auch jederzeit über den Admin-Client möglich.
Kurz: Den SVWS-Server muss jemand mit Zugriff auf den Server aktualisieren, den Rest kann ein Nutzer mit entsprechenden Berechtigungen aktualisieren.
Vielleicht hat aber jemand noch weitere Erfahrungen mit anderen Settings.
der SVWS-Server ist ein Hintergrunddienst auf dem Server. Um diesen zu aktualisieren, benötigen Sie die entsprechenden Rechte. Von einem Client aus erreichen Sie den Server z.B. über Remotedesktop, sofern der Dienstleister das erlaubt. Alle unsicheren Alternativen möchte ich hier nicht nennen.
Ist der Server aktualisiert, kann Schild3 wie gewohnt ein Update erfahren. Schild3 liegt ja für gewöhnlich auf einer Netzwerkfreigabe.
Eine erneute zusätzliche oder erneute Migration einer Schild2-Datenbank ist auch jederzeit über den Admin-Client möglich.
Kurz: Den SVWS-Server muss jemand mit Zugriff auf den Server aktualisieren, den Rest kann ein Nutzer mit entsprechenden Berechtigungen aktualisieren.
Vielleicht hat aber jemand noch weitere Erfahrungen mit anderen Settings.
Mit freundlichen Grüßen
Jens Raffenberg
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M. Plümper
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Re: Zur Pflege von SVWS Server direkter Zugriff auf Hardware-Server nötig?
Hallo Herr Friebe,
wenn ich sie richtig verstehe, dann möchten Sie Schild 2 erst einmal weiter laufen lassen und immer mal wieder neu migrieren. Die Migration kann ein entsprechend berechtigter Nutzer recht leicht durchführen. Dafür gibt es den Admin-Client. Das ist übrigens unabhängig von einem Update des SVWS-Servers möglich.
Da ein Update des SVWS-Servers in der Regel nur alle 3 Monate erfolgt, wäre halt die Frage, ob das der Dienstleister weiterhin macht und Ihnen nur den Admin-Client entsprechend einrichtet.
wenn ich sie richtig verstehe, dann möchten Sie Schild 2 erst einmal weiter laufen lassen und immer mal wieder neu migrieren. Die Migration kann ein entsprechend berechtigter Nutzer recht leicht durchführen. Dafür gibt es den Admin-Client. Das ist übrigens unabhängig von einem Update des SVWS-Servers möglich.
Da ein Update des SVWS-Servers in der Regel nur alle 3 Monate erfolgt, wäre halt die Frage, ob das der Dienstleister weiterhin macht und Ihnen nur den Admin-Client entsprechend einrichtet.
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GE Schwerte
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Re: Zur Pflege von SVWS Server direkter Zugriff auf Hardware-Server nötig?
Ich verstehe die Frage so, ob sie direkten (physischen) Zugriff auf den Rechner benötigen.
Antwort: Nein, sie müssen nicht mit dem Schraubenzieher an die Maschine.
Für alle Wartungsaufgaben reicht es, wenn Sie einen Remote-Zugriff auf den Rechner haben,
wo er steht, ist für den Betrieb nicht von Belang.
Für Schild3, Reports etc. reicht eine Möglichkeit, Dateien auf eine Netzwerkfreigabe kopieren zu können,
für den SVWS3-Serverdienst brauchen Sie weiteren Zugriff. (Putty, Remote-Desktop etc.)
Antwort: Nein, sie müssen nicht mit dem Schraubenzieher an die Maschine.
Für alle Wartungsaufgaben reicht es, wenn Sie einen Remote-Zugriff auf den Rechner haben,
wo er steht, ist für den Betrieb nicht von Belang.
Für Schild3, Reports etc. reicht eine Möglichkeit, Dateien auf eine Netzwerkfreigabe kopieren zu können,
für den SVWS3-Serverdienst brauchen Sie weiteren Zugriff. (Putty, Remote-Desktop etc.)
- Pfotenhauer
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Re: Zur Pflege von SVWS Server direkter Zugriff auf Hardware-Server nötig?
Hallo.
Die Installation und die Updates des SVWS-Server müssen mit root-Rechten ausgeführt werden (wie das bei Windows heißt, weiß ich nicht).
Backups und Wiederherstellungen, sowie alle Schild3-Updates können mit niedrigeren Rechten ausgeführt werden.
Die Installation und die Updates des SVWS-Server müssen mit root-Rechten ausgeführt werden (wie das bei Windows heißt, weiß ich nicht).
Backups und Wiederherstellungen, sowie alle Schild3-Updates können mit niedrigeren Rechten ausgeführt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Frank Pfotenhauer
---
Fachberater für die Schulverwaltungssoftware des MSB
Referat 135
E-Mail: frank.pfotenhauer@msb.nrw.de
Frank Pfotenhauer
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Frodermann
- Fachberater*in
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Re: Zur Pflege von SVWS Server direkter Zugriff auf Hardware-Server nötig?
Wobei hier aus der Praxis mit SchILD 2 immer das Problem besteht, dass halt doch irgendwo noch die Netzwerkfreigabe geöffnet ist und sich SchILD damit doch nicht einfach drüber kopieren lässt. Da braucht man doch wieder Admin-Rechte auf dem Rechner, um die Netzwerkfreigaben zu trennen.GE Schwerte hat geschrieben: Montag 9. Februar 2026, 13:22Für Schild3, Reports etc. reicht eine Möglichkeit, Dateien auf eine Netzwerkfreigabe kopieren zu können,
"Nur SchILD updaten" ist ja aber auch ohnehin vorbei, da SchILD auch einen aktuellen SVWS-Server braucht.
Ein guter Weg hier wäre, dass der Dienstleister einen virtuellen Server aufsetzt auf dem sonst nichts ist und dem der Dienstleister auch sonst fast alles blockieren kann. Da kann man als Schule dann ruhig auch nach Absprache Adminrechte bekommen und nach Belieben Updates installieren und noch angemeldete Client-Rechner aus SVWS-Freigaben werfen...
mit freundlichen Grüßen
Felix Frodermann
Fachberatung, Moderation & SVWS-Dokumentation - Korrekturen oder Wünsche bezüglich des Wikis und der SVWS-Webclient-Doku können Sie mir gerne über die hier im Forum hinterlegte Emailadresse zukommen lassen.
Felix Frodermann
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kroerig
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Re: Zur Pflege von SVWS Server direkter Zugriff auf Hardware-Server nötig?
Administrator bzw. erweiterte Rechte, nennt sich das unter Windows.Pfotenhauer hat geschrieben: Montag 9. Februar 2026, 19:07 Hallo.
Die Installation und die Updates des SVWS-Server müssen mit root-Rechten ausgeführt werden (wie das bei Windows heißt, weiß ich nicht).
Backups und Wiederherstellungen, sowie alle Schild3-Updates können mit niedrigeren Rechten ausgeführt werden.
Wie machen Sie dass denn mit den jetztigen SchILD2 Updates? Macht das auch der Dienstleister oder können Sie die selbst einspielen?Hintergrund meiner Frage: Unser Verwaltungsnetzwerk wird von einer IT-Firma gewartet. Nur diese Firma hat die Zugangsdaten zum Server-Rechner, auf dem derzeit Schild 2 läuft. Dort würden die Mitarbeiter auch die SWVS installieren. Müsste aber die IT-Firma für jedes Update beim SVWS-Server und (während der Probephase mit Schild 2 als Hauptinstanz) jeweils für Neusynchronisationen mit den Daten von Schild 2 von uns beauftragt werden, fielen Kosten an, die wir uns durch Eigenarbeit gern ersparen würden.
Der SchILD3 Desktop-Client lässt sich wie SchILD2 auch durch einfaches Entpacken auf einem Netzlaufwerk "installieren" und updaten.
Der SVWS Server aber läuft als Systemdienst (genauso der MariaDB Server) und muss als Administrator eingerichtet werden. Das muss dann wohl der Dienstleister machen. Aktuell ist die Lösung noch aktiv in der Entwicklung, es kommen also häufiger Updates als vermutlich später, wenn die meisten Funktionen stabil sind. Nicht alle Updates muss man zwingend mitnehmen, wenn die behobenen Fehler einen nicht betreffen. Der Dienstleister muss also nicht permanent beauftragt werden.
Sofern der Dientsleister Ihnen die erforderlichen Rechte für den MariaDB Server einräumt, können Sie die Datenbanken selbst verwalten.
Alternativ kann Ihnen der Dienstleister auf dem Server vielleicht eine Linux VM einrichten, die sie selbst administrieren können. Der SVWS-Server läuft wunderbar unter Linux (und Docker). Oder Sie haben für den Test noch einen PCs übrig auf dem Sie den SVWS und den MariaDB Server selbst installieren können.
"Der Computer rechnet mit allem - nur nicht mit seinem Besitzer." Dieter Hildebrandt