Schildweb und Schil 3.0

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Frodermann
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Re: Schildweb und Schil 3.0

Beitrag von Frodermann »

Ich bin kein Webadmin, aber in meiner naiven Vorstellung werden die (wie auch immer virtuelle) Server über Skripte konfiguriert und gestartet und auf physikalische/virtuelle Hosts verteilt. Und die Skripte werden von gegebenenfalls von Skripten zusammengebaut. Am Ende hat man nur eine csv-Datei (oder ein json, oder xml-file) in dem Schule, secret, host, url etc. stehen...

Wenn es hierzu API Anbindungen an den SVWS-Server braucht, um etwa Secrets und Urls und was auch immer direkt in einem SVWS-Server der Schule einzustellen um mit einem passenden Notenserver zu reden, dürften die Entwickler meiner Erfahrung nach bereit sein, diese bereitzustellen.

Und dann ist es doch doch egal, ob man zwei oder zweihundert startet. Ab einer bestimmten Anzahl machen auch eigene (interne) Seiten Sinn, bei denen Fehler der jeweiligen Server auflaufen und um Hilfe schreien bzw. bemerken, wenn ein Server unerwartet tot sein sollte.

Oder irre ich mich gerade, wie das in der Praxis läuft?
mit freundlichen Grüßen
Felix Frodermann
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T.Hagel
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Re: Schildweb und Schil 3.0

Beitrag von T.Hagel »

Frodermann hat geschrieben: Montag 29. Dezember 2025, 22:10 Und dann ist es doch doch egal, ob man zwei oder zweihundert startet. Ab einer bestimmten Anzahl machen auch eigene (interne) Seiten Sinn, bei denen Fehler der jeweiligen Server auflaufen und um Hilfe schreien bzw. bemerken, wenn ein Server unerwartet tot sein sollte.

Oder irre ich mich gerade, wie das in der Praxis läuft?
Es kommt auf die Sichtweise an. Aus der administrativen Sicht, lässt sich sicher vieles scripten und unsere Datenbank- und Linuxserverkollegen werden sich da schon entsprechend zu behelfen wissen. Ich habe als sog. Inbetriebkoordinator und technischer Supporter wiederum eine andere Sicht auf die Dinge. Mir geht es darum, mit den jeweils beteiligten Teams zu klären und sicherzustellen, dass Updates zeitnah zur Verfügung stehen können und dass bei Abstürzen oder anderen technischen Fehlern eine zeitnahe Analyse möglich ist. Ob und was dafür gescriptet werden muss, interessiert mich erst mal nicht.

Wenn man das Ganze aber einmal aus der Ressourcenplanungssicht betrachtet, stellt man fest, dass eine zentrale Bereitstellung von Schild3 recht ressourcenhungrig ist, unabhängig davon, ob man nun SchildNRW3 oder Schildzentral3 zentral bereitstellen möchte. Jede einzelne Datenbank, jeder einzelne SVWS-, Noten- und LuPO-Webserver, sowie jedes Programminstallationspaket stellt je eine eigene Ressource dar. Jede Ressource will bereitgestellt, administriert, gesichert und durch die jeweiligen Teams supportet werden. Dazu gehören neben dem jeweiligen Speicherplatzbedarf auch Datensicherungen, sowie entsprechende Berechtigungs-, Installations-, Firewall- und Notfallkonzepte, Auslastungsüberwachung, sowie die Betriebssystem- und Programmbedingten Updates. Es kann aber auch Dienstleister/Rechenzentren geben, die das ganze nicht so granular ausführen und schlicht und einfach komplett virtualisierte Systeme (also SVWS-Server, LuPO und WeNoM, sowie DB-Server innerhalb der gleichen virtuellen Maschine) bereitstellen.

Jede dieser Ressourcen verursacht dennoch Kosten, die IT-Dienstleister oder Rechenzentren den Schulträgern in Rechnung stellen. Aus dieser Warte ist es daher meiner Meinung nach durchaus relevant, ob ein Schulträger für die Bereitstellung einer webbasierten Noteneingabe für Schild3 nun 5, 10, 50 oder über 250 Webserver (oder Instanzen) zusätzlich zu den SVWS-Servern benötigt. In Punkto Anzahl Datenbanken artet es ja bereits aus, aber das soll jetzt hier nicht das Thema sein.

Hier geht es erst mal nur um die Frage, nach der Anzahl der benötigten Webserver für die webbasierte Notenerfassung und ob sich diese irgendwie reduzieren lassen. Wahrscheinlich steht aber eine solche Server-Reduzierung zunächst erst mal nicht im Fokus.

Wie gesagt, ich bin gespannt, wie die beiden Module sich entwickeln werden.
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