Name der Zugangsdatendatei

Moderator: Blomeyer

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Hauke Hayen
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Name der Zugangsdatendatei

Beitrag von Hauke Hayen »

ist es möglich, dass die per Mial verschickte Datei der Verbindungsdaten xnm_vd.ini das Lehrerkürzel enthält?

Also statt "xnm-vd.ini" z.B. "krz_vd.ini" oder "krz_xnm_vd.ini"?

Somit könnte beim Aufrufen von XNM dann der Nutzer gewählt werden. So können z.B. an Schulrechnern oder auch Privat-PCs mehrere Kollegen das XNM nutzen und die Nutzung wäre nicht auf den heimischen PC für nur einen Nutzer beschränkt.
Im Ordner "ben" liegen diese Dateien ja auch mit Namenskürzel für das Stickverfahren.

Das würde die mehrfache Nutzung des Mailverfahrens auf einem PC erleichtern. Oder habe ich etwas im Verfahren nicht komplett verstanden?
Viele Grüße, H. Hayen
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Blomeyer
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Re: Name der Zugangsdatendatei

Beitrag von Blomeyer »

Hallo Herr Hayen!

>>> Oder habe ich etwas im Verfahren nicht komplett verstanden?

Doch, dass haben Sie richtig verstanden.

Bisher ist die Idee beim XNM-Verfahren einer Lehrkraft online oder auf einem USB-Stick eine personalisierte XNM-Noteneingabe zur Verfügung zu stellen.

Insgesamt würde Ihr Erweiterungsvorschlag auch funktionieren. Ich sehe aber das Problem bei der Speicherung der privaten Schlüssel einer jeden Lehrkraft. Diese Schlüsseldatei sollte nur im Zugriff der Lehrkraft sein, die diesen Schlüssel auch besitzt. Wenn jetzt mehrere LKs mit ein und derselben XNM-Installation arbeiten, hätte jede LK Zugriff auf alle privaten Schlüsseldateien, was nicht gut ist.
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

Ulrich Blomeyer
Referat 133
IT-gestützte Verfahren in Schulen und Schulverwaltung
Ministerium für Schule und Bildung NRW
E-Mail: ulrich.blomeyer@msb.nrw.de
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Hauke Hayen
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Re: Name der Zugangsdatendatei

Beitrag von Hauke Hayen »

Hallo Herr Blomeyer,
da stimme ich ihnen grundsätzlich zu.

Wenn ich alles richtig verstanden habe, dann ist so gedacht:
Entweder wird den Kollegen in der Schule ein/mehrere Verwaltungsrechner zur Verfügung gestellt, an denen sie herkömmlich unverschlüsselte enm-Dateien bearbeiten.
ODER sie erhalten die Möglichkeit Mail, wenn sie denn über einen nur ihnen zugänglichen Win-Arbeitsplatz verfügen.
ODER sie nutzen das USB-Verfahren mit einem persönlichen USB-Stick, den sie an einem beliebigen Win-Rechner berarbeiten können.

Meine obige Frage resultiert aus diesen Situationen:
1. Nutzung von PCs in einem pädagogischen Netz oder freien Netz, also ohne Anbindung an ein Verwaltungsnetz. Diese sind z.B. an einigen Schulen als Lehrerarbeitsplätze eingerichtet. Eine Nutzung von solchen Arbeitsplätzen wäre dann schwierig.
Nicht wenige Kollegen haben überhaupt keinen Zugang mehr zu Windows-Geräten, da sie z.B. nur noch Apple-PCs, Android-Tablets o.a. nutzen.
Oder würde es ausreichen, wenn die Verbindungsdaten samt Schlüsseldateien in einem nur dem Nutzerprofil des jeweiligen Nutzers zu Verfügung stehenden Ordner (z.B. "eigene Dateien" oder "Dokumente" hinterlegt wird.
Und der Schutz der Daten wäre ja aber immer noch über das Passwort sicher gestellt.

2. Ein auch nicht seltener Fall:
Lehrerpaare an einer Schule, die sich zu Hause einen PC teilen. Auch hier wird dann schwer zu erklären sein, warum sie nicht mit einer gemeinsamen Installation arbeiten dürfen/können.

Wenn ich Sie richtig verstehe, kann das XNM-Mail-Verfahren datenschutzrechtlich sauber nur dann funktionieren, wenn jeder Kollege an einem nur ihm eigenen zugänglichen Windows-System arbeitet.

Auch die Mehrfachnutzung eines USB-Sticks ist dann ja wieder schwierig.
Viele Grüße, H. Hayen
M. Plümper
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Re: Name der Zugangsdatendatei

Beitrag von M. Plümper »

Ein USB-Stock pro Kollege ist das einzig sinnvolle und sollte auch ohne Probleme möglich sein.

Wichtig bei den Arbeitsplätze ist, dass Schüler keinen Zugang zu den Geräten haben. Wir haben im Lehrerzimmer 4 Geräte mit Zugang zum Verwaltungsnetz. Dort können die KuK die erste Konfiguration des USB-Sticks vornehmen. Danach ist es möglich alles per FTP laufen zu lassen. Auch ein Mischbetrieb ist möglich.
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